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Whey-Protein

Whey-Protein - Qualität und besondere Eigenschaften

 

Was wissenschaftliche Studien bestätigen, wissen Kraftsportler und Bodybuilder schon lange: Proteine (Eiweiße) sind unverzichtbar für den Muskelaufbau. Neben Kohlehydraten und Fetten sind Proteine für den menschlichen Körper lebenswichtig, weil sie die Primärquelle für die Stickstoffproduktion sind. Bausteine der Proteine sind Aminosäureketten, wobei zwischen Aminosäuren unterschieden wird, die der Körper selbst produzieren kann (nicht-essentiell) und solchen, die von außen zugeführt werden müssen (essentiell).

Hauptproteinquelle sollten die täglichen Nahrungsmittel sein. Dafür sollten mageres rotes Fleisch, Huhn, Schweinefleisch, Truthahn, Thunfisch und Eier auf dem Speiseplan stehen. Kraftsportler und Bodybuilder benötigen über die tägliche Nahrungsaufnahme hinaus zusätzlich Proteine für den Muskelaufbau. In Hochtrainingsphasen und vor Wettkämpfen werden täglich zwei bis drei Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht zusätzlich zugeführt. Das entspricht bei einem Körpergewicht von 100 Kilogramm bis zu 300 Gramm additiver Eiweißgabe.

Whey-Protein: Das Beste von der Milch

„Ich vertraue auf das Beste der Milch“ – Sportler untereinander wissen, wovon die Rede ist: Das zum Muskelaufbau beliebte Whey-Protein (whey = englisch für Molke) wird aus Süßmolke gewonnen, das neben Casein einer der Milchproteine ist. Zunächst besteht die Molke aus 94% Wasser und nur 1% Protein. Bis zum endgültigen Whey-Protein sind noch mehrere Verarbeitungsschritte notwendig. Es gibt drei Arten von Whey-Protein, die sich nach ihrer Herstellungsart unterscheiden:

Whey-Protein Konzentrat hat, ebenso wie Isolat, Molke aus Ausgangsprodukt. Durch Ultrafiltrierung entsteht ein Konzentrat mit etwa 20 Prozent Volumen der Ausgangmasse. Durch erneute mehrfache Filtration bei niedriger Temperatur werden Laktose und Cholesterin reduziert. Die Lösung wird zu einem Pulver mit einem Anteil von bis zu 89 Prozent Protein in der Trockenmasse (i.Tr.) getrocknet. Wheykonzentrat ist leichtverdaulich und angenehm im Geschmack.

Whey-Protein Isolat kann durch nicht-chemische Filtrierung mittels Keramikfiltern (Cross Flow Microfiltration CFM) oder durch Ionenaustausch unter Beteiligung von Chemikalien gewonnen werden. Der Proteinanteil liegt mit bis zu 98 Prozent i.Tr. noch höher, Laktose- und Fettanteil sind weiter reduziert. Isolat eignet sich besonders bei Laktose-Unverträglichkeit.

Whey-Protein Hydrolysat wird in einem weiteren Verarbeitungsschritt aus Isolat oder Konzentrat gewonnen. Die Proteine werden dabei in Peptide aufgespalten, was zur höchst möglichen Bioverfügbarkeit der Proteine führt. Hydrolysat, das vergleichsweise etwas bitterer schmeckt, wird nur selten in reiner Form angeboten und meist anderen konventionellen Produkten beigemischt.

Whey-Protein: Schnell verfügbar und wirksam

Whey-Protein punktet besonders durch seinen Anteil von 45 bis 55% essentieller Aminosäuren am enthaltenen Protein. Schon etwa 30 Minuten nach der Einnahme hat der Aminosäure-Spiegel im Blut seinen Höchststand erreicht, was die Proteinsynthese anregt. Für die Entscheidung, welches Darreichungsform des Whey-Proteins am effektivsten ist, sollten die Biologische Wertigkeit (BW) und der prozentuale Proteinanteil in der Trockenmasse miteinander verglichen werden. Sie sind auf den jeweiligen Packungen angegeben. Je höher diese Werte ausfallen, umso effektiver kann mit einem nachhaltigen Muskelaufbau gerechnet werden.  

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